Werke von Damien Hirst und Derek Jarman in Berlin

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Deutsche Presse-Agentur

Das Berliner Ausstellungshaus Kunst-Werke zeigt bis zum 25. Januar eine Schau mit Werken von Künstlern wie Francis Alÿs, Monica Bonvicini, Damien Hirst, Tino Sehgal und Rosemarie Trockel.

Unter dem Titel „Political/Minimal“ werden 32 Arbeiten präsentiert, „die in der Form minimalistisch sind, aber einen politischen Inhalt haben“, wie es in der Ankündigung heißt. Minimalismus als Kunstrichtung entstand in den 60er Jahren; mit der Ausstellung soll auch gezeigt werden, dass er heute eine neue Bedeutung für die Gesellschaft hat.

Von Monica Bonvicini stammt zum Beispiel die Skulptur „White“ - eine geborstene Glasvitrine ohne Exponat. Der 1994 verstorbene Regisseur Derek Jarman, der in Folge seiner Aids-Erkrankung erblindet war, schuf „Blue“, eine leere blaue Projektionsfläche. Francis Alÿs schiebt in seinem Videokunstwerk „Paradox of Praxis“ einen schmelzenden Eisblock durch Mexiko-Stadt - und hinterlässt dabei eine verdunstende Wasserspur. Kurator der Ausstellung in der Auguststraße 69 ist Klaus Biesenbach.

www.kw-berlin.de

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