Weltraum-Start von Super-Teleskopen verschoben

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Deutsche Presse-Agentur

Die beiden europäischen Super-Teleskope „Herschel“ und „Planck“ können nicht wie geplant am 16. April ins Weltall starten.

„Die Tests am Bodenkontrollsystem nehmen mehr Zeit in Anspruch als erwartet“, erklärte eine Sprecher der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA am Freitag in Paris. „Wir hoffen aber, dass es noch im April losgehen kann.“ Ein genauer Termin solle Ende März bekanntgegeben werden.

„Herschel“ ist mit einem 3,5 Meter großen Spiegel das größte Weltraumteleskop, das je gebaut wurde. Es soll unter anderem in undurchdringliche Staubwolken spähen, wo neue Sterne entstehen, und die Entwicklung der ersten Galaxien im jungen Universum untersuchen. Es ist benannt nach dem britischen Astronomen und Entdecker der Infrarotstrahlung William Herschel (1738 - 1822).

„Planck“ wird so genau wie nie zuvor dem „Echo des Urknalls“ lauschen. Eingebrannt in diese sogenannte Mikrowellen- Hintergrundstrahlung ist die Entwicklungsgeschichte des jungen Kosmos. Namensgeber ist der deutsche Nobelpreisträger und Begründer der Quantenphysik Max Planck (1858 - 1947). Beide Teleskope sollen mit einer Ariane-5-Rakete ins All geschickt werden.

Internet: sci.esa.int/herschel und sci.esa.int/planck

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