„Watchmen - Die Wächter“ siegen an US-Kinokassen

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Deutsche Presse-Agentur

Die Superhelden aus dem legendären „Watchmen“-Comicroman haben am Wochenende die US-Kinokassen gestürmt.

Die Comicverfilmung „Watchmen - Die Wächter“ unter der Regie von Zak Snyder spielte nach vorläufigen Studioschätzungen 55,7 Millionen Dollar ein. Mit diesem Kinostart eroberte der recht düstere und brutale Streifen über eine Gruppe Superhelden im fiktiven Amerika im Jahr 1985, die eine Verschwörung aufdecken, zwar den ersten Platz der Filmcharts, blieb aber hinter den Erwartungen seiner Macher zurück. Snyders Action-Epos „300“ hatte im März 2007 an seinem Debütwochenende immerhin knapp 71 Millionen Dollar eingebracht.

Nach zwei Wochen auf dem Spitzenplatz musste sich Tyler Perrys Klamaukstreifen „Madea Goes to Jail“ nun mit dem zweiten Rang begnügen. Dort spielte der Streifen mit Regisseur Perry selbst in der Rolle einer schwarzen Südstaaten-Lady immerhin noch 8,8 Millionen Dollar ein. An dritter Stelle mit 7,4 Millionen Dollar folgte der Entführungsthriller des Franzosen Luc Besson „Taken“ mit dem irischen Schauspieler Liam Neeson in der Hauptrolle.

Auch der achtfache Oscar-Gewinner „Slumdog Millionär“ steht bei den US-Kinogängern weiterhin hoch im Kurs. Auf Platz vier nahm das Slum-Drama des britischen Regisseurs Danny Boyle weitere sieben Millionen Dollar ein. In den 17 Wochen seit dem US-Kinostart von „Slumdog Millionär“ kamen nun insgesamt 125 Millionen Dollar zusammen.

Die erfolgsverwöhnte Teenie-Band Jonas Brothers musste dagegen einen Rückschlag einstecken. Ihr Konzertfilm „Jonas Brothers: The 3D Concert Experience“ war am vorigen Wochenende mit 12,5 Millionen Dollar auf dem zweiten Platz gestartet. Innerhalb einer Woche stürzte er nun auf den neunten Rang ab, wo er nur noch klägliche 2,8 Millionen Dollar einspielte.

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