Vorerst letzter Arbeitstag im Qimonda-Werk Dresden

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Deutsche Presse-Agentur

Im Dresdner Werk des insolventen Speicherchipherstellers Qimonda war am Dienstag der vorerst letzte Arbeitstag für mehrere hundert Beschäftigte. Bis zum Nachmittag sollten dienstliche Unterlagen abgegeben und Schreibtische ausgeräumt werden.

Im Januar war für das Unternehmen, das durch den Preisverfall bei Chips in Turbulenzen geriet, Insolvenz angemeldet worden. Bis zum 1. April reicht das Geld. Die Investorensuche war noch nicht erfolgreich. In Kürze wird mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens gerechnet.

Von den derzeit knapp 2800 Mitarbeitern wechseln die meisten in eine Transfergesellschaft, 200 werden für den Standby- Betrieb benötigt.

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