Uhren stehen wieder auf Sommerzeit

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Deutsche Presse-Agentur

Die Sommerzeit hat begonnen: In der Nacht zum Sonntag wurden die Uhren Punkt 2.00 Uhr um eine Stunde auf 3.00 Uhr vorgestellt. Probleme gab es dabei nicht.

Bereits vor drei Wochen hatten die Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB/Braunschweig) den Zeitsender in Mainflingen bei Frankfurt (Main) entsprechend programmiert. Mit einer Reichweite von etwa 2000 Kilometern erreicht das Signal des Senders Funkuhren in fast ganz Europa. Alle anderen Uhren müssen per Hand auf die aktuelle Zeit gestellt werden. Nun bleibt es morgens länger dunkel und abends länger hell. Am 25. Oktober werden die Uhren wieder eine Stunde zurückgestellt.

„Es war alles ganz harmlos und hat reibungslos geklappt“, sagte Jens Simon von der PTB in Braunschweig am Sonntagmorgen. Auch bei der Deutschen Bahn lief alles ohne Störungen ab, die Fahrpläne waren auf die Zeitumstellung eingestellt: „Keine Probleme“, sagte Bahnsprecher Norbert Giersdorf.

Seit nunmehr 50 Jahren sendet die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) die Zeit an alle Funkuhren in Deutschland und weiten Teilen Europas. Der Langwellensender DCF77 steht in Mainflingen in der Nähe von Frankfurt. Von hier aus überträgt er die Zeit an geschätzte 100 Millionen Funkuhren. DCF77 war der erste Sender dieser Art in Europa und der zweite weltweit. Er überträgt die Zeit, die in Braunschweig mit Atomuhren präzise bestimmt wird. Neben dem DCF77 gibt es in Europa noch einen Sender in der Schweiz und einen in England, der die dort gültige Zeit aussendet.

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