Trend Lobster Roll? Hummer im Streetfood-Stil

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Hummer
Findet der Lobster Roll eine neue Heimat? (Foto: Rolf Vennenbernd / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Hummer gilt bei uns als teure Delikatesse - und ist wegen der Schale kompliziert zu essen. Fans der Krustentiere starten jetzt einen Versuch, dieses Image zu wandeln.

Bei einem Treffen der Gastronomie-Szene, der Berlin Food Week (17. bis 23. September), trommeln sie für Hotdog-ähnliche Brötchen mit edler Hummer-Füllung. Vorbild sind die USA, wo „Lobster Rolls“ besonders an Teilen der Atlantikküste als Fast Food beliebt sind. Auch Gourmet-Blogs und Rezepthefte bieten hierzulande inzwischen Anleitungen an.

„Anders als in Europa gehört Hummer aufgrund seines üppigen Vorkommens im Nordosten der USA zum alltäglichen Speiseangebot der Regionen von Maine bis South Carolina“, berichtet Alexandra Laubrinus, Geschäftsführerin der Food Week. „Die Lobster Roll ist dort als Streetfood am Straßenrand erhältlich und wird ohne viel Tamtam als Snack zwischendurch verzehrt.“

Der Preis für die gefüllten Brötchen in Berlin ist ab 15 Euro zwar nicht billig, aber im Vergleich zu Hummer-Essen im Restaurant erschwinglicher.

Das Kulinarik-Treffen in der Hauptstadt steigt zum 5. Mal. Trendthema bei zahlreichen Ess- und Koch-Events ist dort 2018 die Küche der USA.

Berlin Food Week

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