Trauerschwan „Petra“ verschwunden

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Deutsche Presse-Agentur

Weil Münsters berühmter Trauerschwan „Petra“ seit Silvester nicht mehr gesehen wurde, suchen Tierfreunde mit Plakaten nach dem Federvieh. Einige Zettel hingen schon im Stadtgebiet, weitere sollen folgen, sagte der Sprecher des Freundeskreises „Schwarze Petra“, Reinhold Wiens, am Montag und bestätigte Medienberichte. Der knapp 60-köpfige Freundeskreis suche auch selbst nach der Schwanen-Dame.

„Petra“ war vor knapp drei Jahren in Münster gelandet und hatte mit ihrer Liebe zu einem weißen Tretboot in Schwanengestalt weltweit Schlagzeilen gemacht. Zwischenzeitlich bändelte sie mit einem echten weißen Höckerschwan an, kehrte aber immer wieder zum Tretboot auf dem innerstädtischen Aasee zurück.

„Keinen blassen Schimmer“ zum Verbleib der Schwanendame hat auch Tretboot-Besitzer Peter Overschmidt. Das Tier hatte nach seinen Beobachtungen zuletzt immer mal wieder das Weite gesucht. Erst jüngst hatte Overschmidt eine Winterbleibe für „Petra“ bauen lassen - ein schwimmendes Häuschen im Look eines übergroßen Origami-Papiervogels.

Der Segelschul-Besitzer hat den schwarzen Schwan urlaubsbedingt zuletzt vor Weihnachten gesehen, „weiß der Geier, wo sie jetzt ist.“ Allerdings findet er die nun gestartete Such-Aktion etwas übertrieben, schließlich sei „Petra“ ein wildes Tier und habe das Recht, sich auch anderswo niederzulassen.

[See]: Aasee, Münster

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