„Theaterpreis Berlin“ für Regisseur Gosch

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Deutsche Presse-Agentur

Der Regisseur Jürgen Gosch und sein Bühnenbild-Partner Johannes Schütz werden mit dem diesjährigen „Theaterpreis Berlin“ ausgezeichnet.

Damit würden zwei Künstlerpersönlichkeiten gewürdigt, „die durch ihre geistige Unabhängigkeit das Theater der Gegenwart in einzigartiger Weise geprägt und bereichert haben“, begründete die Jury ihre Wahl. Dies teilte die Stiftung Preußische Seehandlung als Auslober des Preises mit. Der mit 20 000 Euro dotierte Theaterpreis Berlin soll am 3. Mai im Deutschen Theater bei einem „öffentlichen Bühnenfest“ im Rahmen des diesjährigen Theatertreffens deutschsprachiger Bühnen in Berlin verliehen werden.

Der 65-jährige Gosch ist beim Theatertreffen (1.-18. Mai) mit zwei Inszenierungen dabei - mit Anton Tschechows „Die Möwe“ vom Deutschen Theater Berlin sowie „Hier und jetzt“ von Roland Schimmelpfennig vom Schauspielhaus Zürich. Gosch gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Theaterregisseuren der Gegenwart. Die Berliner Akademie der Künste ehrte Gosch im vergangenen September zu seinem 65. Geburtstag mit einer Hommage.

Daran nahmen viele Weggefährten und Schauspielkollegen wie Ulrich Matthes und Corinna Harfouch teil. Sie sind die Protagonisten in Goschs vielbeachteter Inszenierung von Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ am Deutschen Theater. Im vergangenen Herbst hatte das Wiener Burgtheater eine ursprünglich für Oktober geplante Inszenierung von Goethes „Faust I“ und „Faust II“ wegen einer schweren Erkrankung Goschs abgesagt.

www.theatertreffen-berlin.de

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