„Tatort“ dreimal für Grimme-Preis nominiert

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Deutsche Presse-Agentur

„Tatort“, „Doctor's Diary“ und „Die Weggeworfenen“ - die Palette der Grimme-Fernsehpreis-Nominierungen ist breit. Wie das Grimme-Institut am Mittwoch in Marl mitteilte, wurden aus 695 eingereichten Vorschlägen insgesamt 60 Beiträge herausgefiltert, darunter 53 Sendungen öffentlich-rechtlicher Anstalten und sieben von Privatsendern.

Grimme-Direktor Uwe Kammann lobte besonders die Fernsehfilme: Im TV-Jahr 2008 hätten sie erneut durch stilsichere Regie, herausragende Darsteller-Leistungen und packende Drehbücher geglänzt. Kritik äußerte Kammann an den Unterhaltungssendungen: „Leider gilt weiter: In der Unterhaltung gibt es nicht viel Neues oder Innovatives.“

Im Rennen um einen der begehrten Preise ist auch wieder Regisseur Dominik Graf dabei, der mit bislang sieben Trophäen der am häufigsten ausgezeichnete Grimme-Preisträger ist. Diesmal ist er für den Film „Das Gelübde“ nominiert. Die ARD-Krimiserie „Tatort“ hat gleich mit drei Ausgaben eine Chance auf einen Grimme-Preis.

Die besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschulverbandes als Träger der Grimme-Preise geht an die ZDF-Moderatoren Marietta Slomka und Claus Kleber. Die zwölf Preise werden in den Kategorien Fiktion, Information & Kultur sowie Unterhaltung verliehen. Die Adolf-Grimme- Preisträger werden am 25. März bekanntgegeben. Verliehen werden die Preise am 3. April in Marl.

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