Tödliche Erinnerungen - Felicia Yaps „Memory Game“

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Deutsche Presse-Agentur

Dass Erinnern nicht immer angenehm ist, weiß man. Dass es auch tödlich sein kann, weiß Felicia Yap.

Die in Kuala Lumpur gebürtige Autorin, Biologin, Historikerin und Journalistin hat mit „Memory Game“ ein Thriller-Debüt vorgelegt, das es in sich hat - an Raffinesse, Überraschungen, Spannung und reichlich Stoff für Alpträume.

In der fiktiven Welt von Memory Game gibt es nur zwei Sorten von Menschen: Monos und Duos. Die ersten erinnern sich maximal an den Tag vorher, bei Duos reicht das Erinnerungsvermögen immerhin zwei Tage zurück. Claire, die eine Mono ist, schreibt sich alles auf, um sich gemeinsam mit ihrem Ehemann Mark (Duo) wenigstens zwei Tage zurückzuerinnern. Ansonsten fühlt sie sich verloren und unterlegen.

Generell gelten Monos als wenig intelligent. Auch Mark führt ein iDiary. Das tun im Übrigen die meisten. Auch die junge Sophia Ayling. Als sie eines Tages ermordet aufgefunden wird, vermutet die Polizei in Mark den Täter. Anscheinend war Sophia seine Geliebte. Anhand der elektronischen Tagebücher versuchen die Ermittler die Sachlage zu rekonstruieren, was überraschende Ergebnisse zutage fördert, die entscheidenden Einfluss auf Claires und Marks Leben nehmen werden.

- Felicia Yap: Memory Game, Penhaligon Verlag München, 448 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-7645-3182-9.

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