Steven Spielberg geht Deal mit Disney Studios ein

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Deutsche Presse-Agentur

Star-Regisseur Steven Spielberg und seine unabhängige Filmfirma DreamWorks haben mit dem Disney Studio einen neuen Partner in Hollywood gefunden.

Sie hätten eine „langfristige Vertriebs-Absprache“ vereinbart, teilten die Geschäftspartner nach Angaben den Branchenblatts „Hollywood Reporter“ am Montag mit. Am Freitag hatte Spielberg einen herben Rückschlag erlitten, als die Universal Studios, die den Vertrieb seiner Filme übernehmen sollten, nach fünfmonatigen Verhandlungen die Gespräche abgebrochen hatten. Spielberg („München“, „Schindlers Liste“), der nach seiner Trennung vom Paramount-Studio im vergangenen Jahr die von ihm gegründete Firma DreamWorks als eigenständiges Unternehmen weiterführen wollte, stand damit zunächst ohne Vertrieb für seine neuen Produktionen da.

Nach einer Mitteilung von Disney will das Studio rund sechs DreamWorks-Filme pro Jahr in die Kinos bringen. Disney-Chef Dick Cook pries Spielbergs „künstlerische Vision und Engagement für hochwertiges Filmemachen“. Der Oscar-Preisträger habe habe einige der „erfolgreichsten und beliebtesten Filme aller Zeiten“ geschaffen. Spielberg lobte Disney im Gegenzug als „die Geburtsstätte der Fantasie“. Über die finanzielle Seite des Deals wurde zunächst nichts bekannt.

Nach den geplatzten Verhandlungen machte Universal in der vergangenen Woche geltend, DreamWorks habe „materielle Veränderungen“ verlangt, die nicht der ursprünglichen Vereinbarung entsprochen hätten. Einem Bericht der Zeitung „USA Today“ zufolge hat die Produktionsfirma wegen der US-Kreditkrise Schwierigkeiten, die 700 Millionen Dollar (540 Millionen Euro) aufzutreiben, die als Bankkredit die Weiterführung von DreamWorks ermöglichen sollen. Weitere 550 Millionen Dollar hatte die indische Investmentfirma Reliance ADA zugesagt.

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