„Slumdog Millionär“ gewinnt Produzentenpreis

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Deutsche Presse-Agentur

„Slumdog Millionär“, der diesjährige Gewinner des „Golden Globe“ in der Kategorie Bestes Kinodrama, hat jetzt auch noch den Spitzenpreis der US-Produzenten eingeheimst.

Die Geschichte um einen Jungen aus den indischen Slums wurde von der Gesellschaft der Produzenten Amerikas (PGA) am frühen Sonntag in Los Angeles zum Film des Jahres gekürt. Verlierer waren die ebenfalls nominierten Filme „Milk“, „The Dark Knight“, „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ und „Frost/Nixon“.

„Slumdog Millionär“ von Regisseur Danny Boyle hatte zuvor unter anderem schon bei den Critics' Choice Awards in Los Angeles den Hauptpreis errungen. Mit dem jüngsten Zuschlag erhöhen sich seine Chancen, auch in der Oscar-Nacht am 22. Februar das Rennen zu machen. Das Urteil der Filmproduzenten hat schon deshalb besondere Signalwirkung für die Oscars, weil ihre Vereinigung einen großen Teil der Oscar-Juroren stellt. Auch im vergangenen Jahr hatte sich der Gewinner des PGA-Hauptpreises, „Kein Land für Alte Männer“, später bei den Oscars durchgesetzt.

Die PGA-Auszeichnung für den besten Trickfilm ging an „WALL-E“, die für die beste Dokumentation an den Film über den Drahtseilakt eines Franzosen 1974 zwischen den Zwillingstürmen des World Trade Center in New York.

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