Schulze setzt auf öffentlichen Druck für Diesel-Nachrüstungen

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Deutsche Presse-Agentur

Die Automobilkonzerne werden ihre ablehnenden Haltung gegenüber der Nachrüstung älterer Dieselfahrzeuge nach Einschätzung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze nicht durchhalten können. Da entstehe jetzt öffentlicher Druck. Sie glaube, dass da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, sagte die SPD-Politikerin im ZDF. Die Koalition hatte sich auf ein Paket geeinigt, um Diesel-Fahrverbote in Städten mit hoher Schadstoff-Belastung zu verhindern. Es sieht neben Anreizen zum Kauf neuer Wagen auch Motor-Nachrüstungen bei älteren Autos vor. Die Hersteller sollen aus Sicht der Bundesregierung die kompletten Kosten hierfür übernehmen.

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