Schlingensief und Gosch beim Theatertreffen

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Deutsche Presse-Agentur

Christoph Schlingensiefs Inszenierung „Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir“ bei der RuhrTriennale 2008 gehört zu den zehn bemerkenswerten Aufführungen, die zum diesjährigen Theatertreffen in Berlin (1.-17. Mai) ausgewählt worden sind.

Auch zwei Arbeiten von Jürgen Gosch - seine Inszenierung von Anton Tschechows „Die Möwe“ am Deutschen Theater Berlin und „Hier und jetzt“ von Roland Schimmelpfennig am Schauspielhaus Zürich - gehören dazu. Das teilten die Berliner Festspiele am Montagabend mit.

Außerdem kommen je zwei Inszenierungen aus Hamburg und Wien sowie Aufführungen aus Köln, München, Zürich und Sils-Maria in der Schweiz nach Berlin. Es sind „Marat, was ist aus unserer Revolution geworden?“ von Volker Lösch, frei nach Peter Weiss vom Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, Nicolas Stemanns „Die Räuber“ nach Friedrich Schiller vom Thalia Theater Hamburg und „Wunschkonzert“ von Franz Xaver Kroetz in der Regie von Katie Mitchell vom Schauspiel Köln. Weitere Aufführungen sind „Der Prozess“ von Franz Kafka in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg von den Münchner Kammerspielen, „Alle Toten fliegen hoch 1-3“ von und mit Joachim Meyerhoff vom Burgtheater Wien, „Der Weibsteufel“ von Karl Schönherr in der Regie von Martin Kusej, ebenfalls Wiener Burgtheater sowie „Das Theater mit dem Waldhaus“, ein Projekt von Christoph Marthaler und Ensemble, Waldhaus Sils-Maria in der Schweiz.

www.theatertreffen-berlin.de

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