Russell Crowe ist mit 57 so entspannt wie selten

Russell Crowe
Oscar-Preisträger Russell Crowe wird 57. (Foto: Ian Langsdon / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Oscar-Preisträger Russell Crowe („Gladiator“) spielt in dem Thriller „Unhinged“, der im Sommer 2020 in den Kinos anlief, einen psychopathischen Autofahrer, der völlig ausrastet.

Doch sein eigenes Leben während der Corona-Pandemie könnte kaum entspannter verlaufen, erzählte der gebürtige Neuseeländer, der heute seinen 57. Geburtstag feiert, im Online-Interview mit der Nachrichtenagentur dpa und anderen Medien. „Es ist eine sehr produktive Zeit für mich. Ich muss nicht fliegen, von Stadt zu Stadt jetten, ich bin einfach nur Zuhause“. Auf seiner entlegenen Farm im australischen Busch habe er Rinder, Pferde, Hühner und Hunde. Er sei von Kängurus und heimischen Vögeln umgeben.

Schon seit Jahrzehnten würde er diese Art von Isolation sehr schätzen. „Ich bin richtig gut darin“, witzelte der Schauspieler. Während seiner Ehe mit Danielle Spencer und als Vater von zwei Söhnen habe er sich allerdings nicht so oft und so lange zurückziehen können. Das Paar ist seit 2018 geschieden.

Im letzten Jahr nutzte der Schauspieler seine Dankesrede bei den Golden Globes für einen eindringlichen Appell zur weltweiten Klimapolitik: „Die Tragödie in Australien basiert auf dem Klimawandel“, ließ Crowe von Laudatorin Jennifer Aniston verlesen. Sie erklärte, er sei wegen der Buschbrände bei seiner Familie in Australien geblieben. „Wir müssen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse handeln, weltweit unsere Arbeitskraft auf erneuerbare Energien umstellen und unseren Planeten als den einzigartigen und wunderbaren Ort respektieren lernen, der er ist“, zitierte Aniston ihn weiter. Crowe gewann den Preis als bester Hauptdarsteller in einer Mini-Serie oder einem Fernsehfilm für „The Loudest Voice“. Darin spielt er Roger Ailes, Produzent des rechtskonservativen Fernsehsenders Fox News.

© dpa-infocom, dpa:210405-99-88940/9

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Lockdown

Impfen, Schulen, Ausgangssperren, Einkaufen: Das gilt ab Montag in den Landkreisen

Die Entscheidung über die sogenannte „Notbremse“ der Bundesregierung dauert der Landesregierung zu lang. Sie sorgt selbst für Fakten im Südwesten. "Wir warten nicht auf den Bund, wir müssen jetzt handeln", sagt Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne).

Am Wochenende legte das Land eine neue Corona-Verordnung vor, die der angekündigten, bisher aber noch ausstehenden „Bundes-Notbremse“ vorgreift. Darin finden sich einige Änderungen, welche wir hier zusammengefasst haben.

Impftermin-Ampel: Hier finden Sie freie Impftermine in der Region

Die Zwangspause ist vorbei: Wochenlang hat die Impftermin-Ampel von Schwäbische.de zu Jahresbeginn Menschen bei der Buchung von Impfterminen unterstützt. Der Erfolg war groß. Doch als die Schere zwischen den wenigen Impfstoff-Lieferungen und der starken Nachfrage nach Terminen immer größer wurde, musste der Service für einige Wochen eingestellt werden.

Das ist jetzt vorbei, die Impftermin-Ampel ist wieder da. Sie zeigt mit einem Ampelsystem Impfzentren der Region an, in denen es gerade freie Termine gibt.

Die Corona-Infektionen verteilen sich unterschiedlich auf die Altersgruppen im Landkreis Ravensburg.

Landratsamt Ravensburg macht erstmals Angaben zum Alter der Corona-Verstorbenen

Das Gedenken an die Toten der Pandemie ist am Sonntag deutschlandweit ins Bewusstsein gerückt. In Berlin erinnerten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel an die knapp 80 000 corona-infizierten Menschen in Deutschland, die seit Beginn der Corona-Pandemie gestorben sind. Aber auch regional wurden Fahnen auf halbmast gesetzt, etwa am Ravensburger Rathaus. Kirchen erinnerten in ihren Gottesdiensten an die Toten.

Im Kreis Ravensburg sind bereits 127 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben (Stand: ...

Mehr Themen