Rosenmontagszüge gestartet

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Deutsche Presse-Agentur

Mit dem Start der Rosenmontagszüge in den rheinischen Karnevalshochburgen hat für Hunderttausende Narren der Höhepunkt der Straßenfastnacht begonnen.

Allein in Köln rollen seit 10.30 Uhr rund 150 Fest- und Prunkwagen durch die Stadt, etwa 11 500 Teilnehmer bilden den größten Karnevalszug Deutschlands. Erwartet werden trotz des durchwachsenen Wetters etwa eine Million Zuschauer, die unter dem Motto „Unser Fastelovend - himmlisch jeck“ singen, schunkeln und Kamelle fangen. Zu den Themen der großen Kölner Persiflage-Wagen gehören diesmal die Weltwirtschaftskrise, der neue US-Präsident Barack Obama und der Kölsche Klüngel.

Unter vielstimmigem und fröhlichem „Helau“ setzte sich um 11.11 Uhr in Mainz der Rosenmontagszug in Bewegung - ebenfalls bei kühlem Schmuddelwetter. Die Veranstalter rechnen mit rund 500 000 kostümierte Fastnachtsfans an der mehr als sieben Kilometer langen Strecke. Etwa 9700 Teilnehmer laufen im Zug unter dem Motto „Mainzer Fastnacht - Freude pur“ mit. Die 15 Motivwagen nehmen vor allem Politiker auf die Schippe.

Auch zahlreiche weitere Städte standen am Rosenmontag unter dem Regiment der Narren. In Düsseldorf sollte am Nachmittag unter dem Motto „Do bes de platt“ (Da bist du platt) der Zug anrollen, in Koblenz ziehen von 12.11 Uhr an die närrischen Karnevalswagen durch die Stadt. Unter dem Johlen tausender Zuschauer zeigten die „Kleidlesträger“ im baden-württembergischen Rottweil am frühen Montagmorgen ihren traditionellen Narrensprung.

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