Rock- und Popkonzerte im Januar

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Deutsche Presse-Agentur

Der Januar bietet viele Kontraste, zumindest musikalisch: Udo Jürgens oder New Kids on the Block, Lordi oder Roger Whittaker - da dürfte für fast jeden Geschmack etwas dabei sein auf deutschen Konzertbühnen.

UDO JÜRGENS: Seine Hits sind in Deutschland fast Jedem bekannt: Ob „Ich war noch niemals in New York“, „Aber bitte mit Sahne“ oder „Griechischer Wein“ - seit mehr als 50 Jahren begeistert Udo Jürgens mit seinen Schlagern, die zwischen Partyhit und Chanson pendeln. Zu Beginn des Jahres kommt er auf große Tour mit dem simplen, aber treffenden Titel „Einfach ich“. Er spielt in Berlin (23.), Leipzig (24.), Erfurt (25.), Mannheim (27.), Saarbrücken (28.), Bremen (30.) und Kiel (31.). Die Tour endet nach etlichen Februar-Konzerten am 1.3. in Freiburg. (Internet: www.udojuergens.de)

PETER MAFFAY: Er ist einer der großen deutschen Rockmusiker, doch ins Jahr 2009 startet Peter Maffay mit leisen Tönen. Auf einer Tournee durch Philharmonien und Konzerthäuser will er Songs seines aktuellen Albums „Ewig“ ebenso wie klassische Hits vor kleinem Publikum spielen. „Wir alle erhoffen uns von der akustischen Qualität eine Menge“, sagte Maffay zu den für einen Rockmusiker ungewöhnlichen Spielstätten. „Viele filigrane Details sind in einer großen Halle einfach nicht mehr hörbar. In großen Stadien spielt man Musik eben anders, man macht sie plakativer.“ Die Tour mit Maffay pur startet mit drei Terminen in München (29./30./31.). Von Februar bis April gibt es Dutzende weitere Konzerte. (www.maffay-tour.de/tourdaten.html)

REAMONN: Das abgelaufene Jahr war das Jahr der Extreme für die Band: Im Sommer spielte Reamonn vor rund 200 000 Menschen beim Berlin-Besuch des künftigen US-Präsidenten Barack Obama, im November waren es dann gerade einmal 80 ausgesuchte Fans, die bei der Live-Premiere des neuen Albums „Reamonn“ dabei sein durften. „„Wir lieben solche Konzerte (...) So haben wir schließlich angefangen. Und damals waren wir froh, wenn so viele Leute dabei waren“, sagte der irische Frontmann Rea Garvey danach. Auf ihrer „Million Miles Tour 2009“ kommen sie nun wieder in größere Hallen. Die Band startet in ihrer Heimatstadt Freiburg (21.), dann geht es nach Leipzig (23.), Nürnberg (24.), Berlin (25.), Erfurt (27.), Hamburg (28.), München (30.) und Mannheim (31.). Im Februar geht es weiter. (www.mlk.com)

NEW KIDS ON THE BLOCK: Sie waren das Vorbild für den Boyband-Boom der 90er Jahre: Die New Kids on the Block begeisterten seit Mitte der 80er Jahre hunderttausende Mädchen weltweit. Auf dem Höhepunkt der Welle trennte sich die Combo 1994, um jetzt mitten im Boyband-Comeback nach Take That, den Backstreet Boys und Westlife eine zweite Karriere zu versuchen. Die mittlerweile Enddreißiger und Mittvierziger kommen am 31. nach Frankfurt/Main. Im Februar geht es nach Düsseldorf (5.). (www.mlk.com)

LORDI: Ihr Hit „Hard Rock Hallelujah“ eröffnete den finnischen Monsterrockern Lordi im Jahr 2006 die internationale Karriere. Als erste Hardrocker gewannen sie den Eurovision Song Contest und hatten ein Medienecho sondergleichen. Seitdem waren sie in ganz Europa unterwegs, und selbst durch die USA sind die Musiker mit ihren Horrormasken getourt. 2009 kommen die Monsterrocker mit ihrem neuen Programm auf Tournee - und auch mit ihren neuen Grusel-Outfits, die sie erst im Herbst auf der Berliner Musikmesse Popkomm vorgestellt haben. Gerockt wird in Hamburg (29.), Herford (30.) und Oberhausen (31.). Im Februar geht es weiter. (www.lordi.fi)

THE RASMUS: Die ganz große Zeit hatten die Finnen schon vor einigen Jahren. Damals waren The Rasmus im Gefolge von HIM groß rausgekommen und hatten auch die Charts erobert. Mittlerweile fallen die Erfolge etwas kleiner aus, die Fangemeinde ist aber treu und stabil und wird vor allem live wieder voll mitgehen, wenn die Band ihr aktuelles Album „Black Roses“ in Deutschland vorstellt. The Rasmus spielen in Hamburg (27.), Berlin (28.), Dresden (29.), Köln (30.) und Bochum (31.). Weitere Konzerte im Februar und April. (www.mlk.com)

LISA BASSENGE: Sie ist eigentlich Jazz-Sängerin, doch macht viel mehr: Rock, Pop und R&B gehören zum Repertoire der Berlinerin Lisa Bassenge, die mit Band auch mal AC/DC-Knaller oder Sugababes-Pophits präsentiert. Ihre große Tour führt sie nach Kiel (14.), Oldenburg (15.), Bremen (16.), Minden (17.), Fulda (21.), München (22.), Ravensburg (23.), Elmau (24.), Karlsruhe (29.), Mannheim (30.) und Köln (31.). Weitere Konzerte im Februar. (www.lisa-bassenge.de)

STAIND: Emotionaler Metal - so könnte man die Musik von Staind wohl am besten beschreiben. Die vier US-Musiker kommen mit ihrem neuen Album „The Illusion of Progress“ im Januar auf Deutschlandtournee. Sie rocken zunächst in Hamburg (28.); im Februar geht es weiter in Berlin (1.), Köln (2.) und München (7.). (www.mlk.com)

ROGER WHITTAKER: 72 Jahre alt ist der Mann nun schon - doch seine Tournee ist lang wie eh und je. Mit Hits wie „Albany“, „Abschied ist ein scharfes Schwert“ und „Eloisa“ hat sich Roger Whittaker in die Herzen deutscher Schlagerfans gesungen. Auch als Kunstpfeifer ist der britische Liedermacher bekannt. Auf seiner neuen Tournee stellt Whittaker diese Evergreens sowie sein aktuelles Album „Liebe endet nie“ vor. Die Termine: Stade (22.), Fulda (24.), Magdeburg (25.), Dresden (27./28.), Bielefeld (30.) und Hannover (31.). Die Tournee endet im März. (www.semmel.de/roger-whittaker.html)

THE STRANGLERS: Wenn eine Band mit mehr als 30 Jahren Musikerfahrung auf Tournee kommt, wollen die Fans meist nur eines hören: Die alten Hits. So auch bei den Stranglers, also haben die Punk-Veteranen ihre Tour gleich schlicht und treffend „Greatest Hits Tour 2009“ genannt. Dabei werden Songs wie „Always The Sun“ oder „Golden Brown“ zu hören sein. Ihr einziges Deutschlandkonzert im Rahmen der Tour geben die Stranglers am 17. in Berlin. (www.mlk.com)

(Alle Termine beruhen auf Angaben der Veranstalter und können sich kurzfristig ändern. Über die Internetadressen finden sich weitergehende Informationen zu Veranstaltungsorten und Tickets.)

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