Prinz Harry muss zum Anti-Diskriminierungs-Kurs

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Deutsche Presse-Agentur

Prinz Harry muss nach dem Debakel um einen rassistischen Ausdruck zu einem Anti-Diskriminierungs-Kurs beim Militär. Bei dem Spezialtraining soll er unter anderem auf eine eventuell beleidigende und verletzende Wortwahl sensibilisiert werden, berichtete die Zeitung „Daily Mirror“.

Der Dritte in der britischen Thronfolge war im Januar in die Schlagzeilen geraten, weil er einen Kameraden beim Militär mit dem abwertenden Wort „Paki“ bezeichnet hatte. Der Fall werde nun in Harrys Militär-Akte aufgenommen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf hochrangige Armee-Kreise. Jedoch werde die Karriere des 24-Jährigen nicht darunter leiden.

Das Verteidigungsministerium machte keine genauen Angaben zu den „erzieherischen“ Maßnahmen, teilte jedoch mit, dass die Armee die Prüfung des Falles nun abgeschlossen habe. Harry hatte sich entschuldigt, nachdem das Video aus dem Jahr 2006 mit den Bemerkungen an die Öffentlichkeit gekommen war.

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