Prinz Charles in der Kritik

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Prinz Charles (60), der sich gerade auf einer 10-tägigen Südamerikareise befindet, ist in seiner Heimat wegen eines Entschlackungsmittels als „Quacksalber“ kritisiert worden.

Eine spezielle „Entgiftungs-Tinktur“ der Marke Duchy Originals des britischen Thronfolgers sei „vollkommene Quacksalberei“ und „gefährliche Geldverschwendung“, sagte der Professor für Alternativmedizin an der Universität Exeter, Edzard Ernst, am Dienstag. Der Prinz ignoriere die Wissenschaft und führe die Menschen in die Irre. Es gebe keine Beweise, dass solche Entgiftungsprodukte wirkten. Die Lösung ist als Nahrungsmittelergänzung gedacht und enthält Artischocke und Löwenzahn. Sie kostet zehn Pfund (rund elf Euro). Laut Werbung soll sie entgiften und die Verdauung fördern.

Wegen seiner Produkte und seiner Einstellung zu alternativer Medizin ist Prinz Charles schon mehrfach von Wissenschaftlern - darunter auch Ernst - kritisiert worden. Andrew Baker, Chef von Duchy Originals, sagte, das Produkt werde im Einklang mit allen EU- und britischen Gesetzen vertrieben.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen