Preis der Buchmesse an Sibylle Lewitscharoff

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Deutsche Presse-Agentur

Die Autorin Sibylle Lewitscharoff ist mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2009 ausgezeichnet worden. Sie erhielt den mit 15 000 Euro dotierten Preis am Donnerstag in der Kategorie Belletristik für Ihr Werk „Apostoloff“ (Suhrkamp).

Das Buch über eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung sei „ein reiches Spiel einer Sprachkünstlerin“, urteilte die Jury. Der Roman finde „das Gespräch mit den Engeln der Geschichte.“ Mit Lewitscharoff nominiert waren Wilhelm Genazino, Reinhard Jirgl, Daniel Kehlmann, Andreas Maier und Julia Schoch.

In der Kategorie Sachbuch/Essayistik gewann Herfried Münkler für „Die Deutschen und ihre Mythen“ (Rowohlt). Das Buch sei „in klarer Sprache und mit der Stimme der Vernunft“ geschrieben, erklärte die Buchpreis-Jury. Münkler setze mit seiner „politologischen Ader“ sozusagen die Arbeit Heinrich Heines fort. Als bester Übersetzer wurde Eike Schönfeld ausgezeichnet - für „Humboldts Vermächtnis“ (Kiepenheuer & Witsch).

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