Porträts mit bewegter Geschichte in Mannheim

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Franz von Lenbach
Franz von Lenbachs Porträts von Felix und Helene Hecht. (Foto: Uwe Anspach / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Zwei Porträts mit bewegter Geschichte aus der Hand des Malers Franz von Lenbach sind vom 25. Januar an in Mannheim zu sehen. Sie hatten seit 1951 im Depot der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe gelagert und sind jetzt an die Reiss-Engelhorn-Museen (Rem) übergeben worden.

Die Darstellungen der jüdischen Mannheimer Bürger Felix und Helene Hecht sind Teil der Neupräsentation der Rem-Sammlung Kunst und Kulturgeschichte („Kosmos Kunst“).

Lenbach hatte die Gemälde 1901 angefertigt, sie waren zunächst im Besitz der Porträtierten. In der Zeit des Nationalsozialismus und nach dem Tod ihres Mannes alleinstehend, sah sich Helene Hecht gezwungen, die Bilder weit unter Wert zu verkaufen, wie Tessa Rosebrock von der Kunsthalle Karlsruhe sagte.

Nach dem Krieg entdeckte eine Enkelin der Hechts die Bilder zufällig in einer Konstanzer Galerie. Sie wurden beschlagnahmt und lagerten seither im Depot der Karlsruher Kunsthalle, wo sie in Vergessenheit gerieten.

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