Phil Spector erneut vor Gericht

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Deutsche Presse-Agentur

Der wegen Mordes angeklagte amerikanische Musikproduzent Phil Spector ist nach Meinung der Staatsanwaltschaft in Los Angeles ein „teuflischer Verrückter“.

Spector spiele mit dem Leben von Frauen „russisches Roulette“, sagte die Anklägerin Truc Do in ihrem Abschlussplädoyer nach einem Bericht der „Los Angeles Times“ vom Dienstag. Sie stellte ihn als einen Mann dar, „der glaubte, dass alle Frauen eine Kugel in den Kopf verdienen“. Spector, der unter anderem den Song „Imagine“ von John Lennon produziert hat, soll die Schauspielerin Lana Clarkson 2003 in seinem Haus unter Alkoholeinfluss mit einem Schuss in den Rachen getötet haben.

Der Fall sollte am Mittwoch einer Jury zur Entscheidung übergeben werden. In einem ersten Prozess vor zwei Jahren hatten sich die Geschworenen nicht auf einen gemeinsamen Urteilsspruch einigen können.

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