Paul Maar bei Weltpremiere von „Lippels Traum“

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Deutsche Presse-Agentur

Der Kinderfilm „Lippels Traum“ in der Regie von Lars Büchel hat mit deutschem Staraufgebot Weltpremiere bei der Berlinale gefeiert.

An der Seite von Moritz Bleibtreu, Christiane Paul und Uwe Ochsenknecht ging der Jugendbuchautor Paul Maar am Freitagnachmittag über den roten Teppich in Berlin. Der „Sams“-Erfinder schrieb die Buchvorlage für den Film, in dem ein Junge dank der Kraft seiner Träume Probleme in der Wirklichkeit löst. „Man muss an seine Träume glauben, und manchmal liegt in ihnen auch der Schlüssel für echte Probleme“, sagte Maar der dpa. Eltern sollten ihre Kinder nicht vor dem Ausleben ihrer Traumwelt hindern, sondern sie darin bestärken.

Der 71-jährige Schriftsteller zeigte sich erleichtert, dass „Lippels Traum“ nach 1991 zum zweiten Mal verfilmt worden war. Mit der ersten Adaption sei er „überhaupt nicht einverstanden“ gewesen, weil sie zu sehr auf Klamauk angelegt gewesen sei, sagte Maar. In der neuen Version von Regisseur Büchel („Erbsen auf halb 6“) verkörpere Moritz Bleibtreu nun glaubhaft einen sorgenden Vater, der von seinen Kindern getrennt wird.

Auch der 13-jährige Hauptdarsteller Karl Alexander Seidel („Hände weg von Mississippi“) war bei der Premiere dabei. In dem Hollywoodfilm „Operation Walküre“ tritt er in einer kleinen Rolle als Stauffenberg-Sohn auf. Die Vorführung von „Lippels Traum“ war zugleich Auftakt des Berlinale-Programms in der Kinder- und Jugendfilmsektion „Generation“, in der 27 Spiel- und Dokumentarfilme um Gläserne Bären und andere Preise konkurrieren.

Im Publikum saßen die Schauspielerin Christine Urspruch, die das „Das Sams“ in dem gleichnamigen Kinderfilm von 2001 spielte, und Kameramann Michael Ballhaus.

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