Opfer von Wächtersbach schon vor Angriff rassistisch angefeindet

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Deutsche Presse-Agentur

Der im hessischen Wächtersbach niedergeschossene Eritreer ist schon vor der Tat im Alltag Opfer rassistischer Anfeindung geworden. „Wir sind beschimpft worden, ja. Oder jemand zeigt einem mal den Stinkefinger. Aber dann denkt man: Die sind bestimmt besoffen“, sagte der 26-Jährige dem „Spiegel“. Daher habe er sich trotzdem in Deutschland sicher gefühlt. Ein 55 Jahre alter Deutscher hatte vor über zweieinhalb Wochen den 26-Jährigen mit einem Bauchschuss schwer verletzt und sich danach das Leben genommen. Der Eritreer konnte mit einer Notoperation gerettet werden.

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