Nicaragua: Wahrheitskommission meldet 265 Tote bei Protesten

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Deutsche Presse-Agentur

Bei Protesten gegen die Regierung von Präsident Daniel Ortega sind in Nicaragua seit Mitte April nach Angaben der Wahrheitskommission 265 Menschen ums Leben gekommen. Das sind deutlich mehr als die von der Regierung Anfang der Woche genannten 195 Todesopfer. Menschenrechtsorganisationen melden aber weit höhere Opferzahlen. Die Proteste gegen den einstigen Revolutionär hatten sich Mitte April an einer Reform der Sozialversicherung entzündet. Obwohl Ortega diese zurückzog, fordern Demonstranten seinen Rücktritt und den seiner Frau, Vizepräsidentin Rosario Murillo.

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