Neue Langzeitcrew zur ISS gestartet

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Deutsche Presse-Agentur

Mit dem raumfahrtbegeisterten US-Millionär Charles Simonyi an Bord ist die neue Langzeitbesatzung der Internationalen Raumstation ISS ins All gestartet. Die Trägerrakete mit dem Sojus- Raumschiff hob pünktlich um 12.49 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab.

Der russische Kosmonaut Gennadi Padalka, US-Astronaut Michael Barratt und der bereits zum zweiten Mal fliegende Weltraumtourist Simonyi sollen am Samstag um 14.14 Uhr MEZ an der ISS andocken.

Die Trägerrakete erreichte neun Minuten nach dem Start die Erdumlaufbahn. Live-Bilder aus der Sojus-Kapsel zeigten lächelnde und winkende Raumfahrer. Die 19. Langzeitcrew hat die Aufgabe, die ISS auf den vollen Stationsbetrieb mit sechs Mann Dauerbesatzung vorzubereiten. Weltraumtourist Simonyi kehrt mit der alten Langzeitbesatzung am 7. April wieder zur Erde heim.

Auf der Raumstation wurde Platz für die Neuankömmlinge gemacht. Die US-Weltraumfähre „Discovery“ dockte am Mittwochabend MEZ nach 13 Tagen Aufenthalt von der ISS ab und trat die Heimreise an. Die „Discovery“ soll mit sieben Astronauten an Bord am Samstag um 18.43 Uhr MEZ landen.

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