Mutter und Sohn vermutlich von Hund totgebissen

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Mehrfamilienhaus in Hannover
Eingang zu einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Groß-Buchholz, in dem am Vorabend zwei Tote entdeckt wurden. Dabei handele es sich um eine 53-jährige Frau und ihren 27-jährigen Sohn. (Foto: Peter Steffen / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Rätselhafter Leichenfund in Hannover: Die Polizei hat in Hannover eine Mutter und ihren Sohn tot in einer Wohnung entdeckt. Einem NDR-Bericht zufolge ging die Polizei davon aus, dass ein Hund für den Tod der beiden Menschen verantwortlich ist.

Feuerwehrleute fingen in einer Wohnung in der Nacht zum Mittwoch einen Staffordshire-Terrier ein. „Nach ersten Untersuchungen durch einen Rechtsmediziner wurden die 52-Jährige und ihr 27-jähriger Sohn offenbar von dem Hund getötet“, teilte die Polizei mit.

Die 25 Jahre alte Tochter der getöteten Frau hatte die Beamten alarmiert, weil sie ihre Mutter und ihren Bruder nicht erreichen konnte. Beim Blick durch ein Fenster entdeckte sie dann einen leblosen Körper in der Wohnung. „Aktuell steht noch nicht fest, wie es zu dem Unglück kommen konnte“, hieß es von den Ermittlern.

Die Polizei entdeckte die Leichen der beiden in einer Wohnung im Stadtteil Groß-Buchholz. Die Feuerwehr brach die Tür auf und fing den Hund mit einer Schlinge ein. Rechtsmediziner sollen die Todesursache nun ganz genau ermitteln.

In Niedersachsen müssen alle Hundehalter seit einigen Jahren einen Hundeführerschein machen, wenn sie sich ein Tier neu anschaffen. Der sogenannte Sachkunde-Nachweis besteht aus einer theoretischen Prüfung vor Beginn der Hundehaltung und einem Praxistest im ersten Haltungsjahr. Nach einer Vielzahl von teils tödlichen Zwischenfällen mit Kampfhunden war es das Ziel des Testes, die Zahl der Attacken von Hunden zu reduzieren.

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