Museum in Siegen zeigt „Sigmar Polke und die 1970er Jahre“

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Sigmar Polke
Der deutsche Künstler Sigmar Polke (1941 - 2010). Foto (2005): Alessandro Della Be/epa (Foto: Alessandro Della Be / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die Bilder bleiben gewollt unscharf, sind fleckig oder mehrfach belichtet: Der Künstler Sigmar Polke (1941-2010) bearbeitete seine Fotografien, gleich ob es sich um Porträts, private Momente, Stillleben oder Reisefotografien handelte.

Das Museum für Gegenwartskunst in Siegen zeigt von Sonntag (4.11.) an rund 350 Arbeiten Polkes und seinem künstlerischen Umfeld.

Die Schau „Sigmar Polke und die 1970er Jahre“ dauert bis zum 10. März 2019. Kern sind 85 Fotografien, die von einer ehemaligen Partnerin des Malers erworben wurden.

Die Arbeiten führen in die Jahre Polkes in einer niederrheinischen Landkommune bis zu seiner Zeit in Zürich und Bern. Die Fotografien sind teils bemalt, andere zeigen ihn verkleidet, etwa als Pirat mit einem Messer zwischen den Zähnen. Insgesamt sind fast 200 seiner Arbeiten zu sehen. Dazu gehören auch Gemälde, Papierarbeiten und Filme.

Hinzu kommen rund 100 fotografische Arbeiten von Künstlern aus seinem großem Netzwerk, zu dem auch Rebecca Horn, Harald Naegeli und Katharina Sieverding gehörten. Polke war 2007 Preisträger des renommierten Rubenspreises der Stadt Siegen.

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