Morphin kam mit Lösungsmittel in Spritze

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Deutsche Presse-Agentur

Die zunächst beschuldigte Krankenschwester im Fall von fünf vermeintlich vergifteten Säuglingen ist wieder auf freiem Fuß - jetzt hat das LKA Fehler eingeräumt. Ein Lösungsmittel habe die Ermittler in dem Fall an der Ulmer Uniklinik zunächst auf eine falsche Spur geführt, teilten Staatsanwaltschaft und LKA mit. Im Spind der Krankenschwester war eine Spritze mit Muttermilch gefunden worden, die vermeintlich mit Morphium versetzt war. In der Klinik waren die Babys wegen lebensbedrohlicher akuter Atemnot behandelt worden. Wochen danach ergaben rechtsmedizinische Untersuchungen eine Morphiumvergiftung als Ursache.

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