Matthias Steiner hat sich wieder verliebt

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Deutsche Presse-Agentur

Bei seinem Olympiasieg in Peking rührte er mit einem Foto seiner verstorbenen Frau die Nation, nun ist Gewichtheber Matthias Steiner (26) wieder frisch verliebt.

Deutschlands „Sportler des Jahres 2008“ sei mit der Fernsehmoderatorin Inge Posmyk (38) liiert, bestätigte Steiners Management einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Das Blatt hatte den gebürtigen Österreicher mit den Worten zitiert: „Ja, es stimmt! Wir haben uns im Herbst das erste Mal gesehen, Weihnachten entdeckten wir uns durch Zufall wieder. Ende Januar war unsere Kennenlernphase vorbei. Und jetzt versuchen wir es als glückliches Paar.“ Der stärkste Mann der Welt und die blonde Schwäbin Posmyk, die bei N24 und Kabel 1 die Nachrichten spricht, begegneten sich dem Bericht zufolge erstmals im Oktober bei einer Lesung. Steiners Frau Susann war 2007 bei einem Autounfall tödlich verunglückt.

Auf der Lesung damals hatte Steiner, der den schweren Schicksalsschlag so tapfer hingenommen hatte, aus dem Buch „Das Wörterbuch des Optimisten“ von Florian Langenscheidt vorgelesen. Unter den Zuhörern saß auch Posmyk, die Steiner in eine Sendung einladen wollte - zum Thema Optimismus und wie man aus schlimmen Tälern wieder 'rauskommt.

Doch der Superschwergewichtler, der seit seinem Olympiasieg am 19. August 2008 von einem TV-Studio ins nächste eilt, hatte zunächst keine Zeit. Aus purem Zufall trafen sich die beiden dann am zweiten Weihnachtstag bei gemeinsamen Freunden wieder. Als der in Leimen lebende und für den Chemnitzer AC startende Steiner wenig später zu ihr nach Berlin kam, war die Liaison perfekt. „Da war's um uns geschehen! Es hat richtig mächtig gefunkt“, schilderte die zwölf Jahre ältere Posmyk der „Bild“.

Erstmals gemeinsam in der Öffentlichkeit auftreten wollen die Frischverliebten an diesem Samstag beim „Ball des Sports“ in Wiesbaden. Dabei wird der beinahe 145-Kilogramm-Koloss mit seiner neuen Liebe allerdings nicht das Tanzbein schwingen können, wie sein Manager Patric Lunau-Mierke sagte. Schließlich habe sich Steiner in der vergangenen Woche einer Leistenoperation unterziehen müssen.

Steiner hatte weltweit Menschen vor den Bildschirmen zu Tränen gerührt, als er bei der olympischen Siegerehrung immer wieder das Foto seiner getöteten Frau Susann geküsst in die Kameras gehalten hatte. Die Sächsin, für die Steiner einst seine österreichische Heimat hinter sich ließ und nach Deutschland zog, war im Juli 2007 mit ihrem Wagen zwischen Wiesloch und Heidelberg verunglückt.

Der Unfallfahrer war im Dezember wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten, 2400 Euro Geldbuße und sechs Monaten Führerscheinentzug verurteilt worden.

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