Manu Dibango verliert gegen Michael Jackson

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Deutsche Presse-Agentur

Der Altmeister afrikanischer Musik, Manu Dibango (75), ist mit einer Klage gegen Michael Jackson und R&B-Sängerin Rihanna gescheitert.

Der Saxofonist und Komponist aus Kamerun wollte die Plattenfirmen der beiden Stars zwingen, Einnahmen aus Liedern einzufrieren, die eine Passage seines Anfang der 70er Jahre entstandenen Songs „Soul Makossa“ enthalten. Ein Pariser Gericht lehnte diesen Antrag allerdings als unzulässig ab.

Dibango hatte bereits im vergangenen Jahr erfolgreich beantragt, dass sein Name auf Rihanna-Platten mit dem Song „Don't Stop The Music“ aufgeführt wird. Mit der damals erzielten Einigung habe der afrikanische Künstler auf weitere Ansprüche verzichtet, urteilte das zuständige Gericht.

Wie die Pariser Tageszeitung „Le Parisien“ am Mittwoch im Internet berichtete, war es zu der Auseinandersetzung gekommen, weil Michael Jackson es Rihanna ohne Rücksprache mit Dibango erlaubte, den Titel „Wanna Be Startin' Somethin'“ seines weltbekannten Albums „Thriller“ zu verwenden. Dieser wiederum enthält die besagte Passage des Songs „Soul Makossa“. Wegen dieses „Diebstahls“ hatte sich Jackson mit Dibango eigentlich bereits vor Jahren außergerichtlich geeinigt. Offensichtlich war es Jackson allerdings nicht erlaubt, die Rechte weiterzugeben.

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