„Liberty Award“ für Thomas Roth & Stephan Stuchlik

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Für ihre Berichterstattung über den Krieg in Georgien haben die ARD-Korrespondenten Thomas Roth und Stephan Stuchlik den Journalistenpreis „Liberty Award“ erhalten.

Der Preis ist mit 15 000 Euro dotiert und wurde am Donnerstagabend in Berlin vergeben. Die Jury betonte, die Reporter hätten als Team ein umfassendes Bild beider Seiten des Konflikts gezeigt. Im Mittelpunkt habe das Schicksal der Menschen gestanden. Roth berichtete aus Georgien, Stuchlik von der russischen Seite. Laudator Hajo Schumacher betonte, dabei sei klar geworden, dass Gut und Böse nicht so einfach auseinanderzuhalten seien.

Der Preis des Tabakunternehmens Reemtsma wurde zum dritten Mal vergeben. Damit werden herausragende deutschsprachige Auslandskorrespondenten geehrt, die sich um die Freiheit verdient gemacht haben. Preisträgerin im vergangenen Jahr war Fiona Ehlers („Der Spiegel“). Dieses Mal waren außerdem nominiert: Boris Reitschuster („Focus“), der Chefkorrespondent der „Süddeutschen Zeitung“, Stefan Klein, und der Leiter des ZDF-Studios in Peking, Johannes Hano.

Thomas Roth ist Studioleiter des ARD-Büros in New York, davor berichtete er von 1998 bis 2002 sowie von 2007 bis 2008 aus Moskau. In der Zwischenzeit war er Chefredakteur im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin, in den 90er Jahren auch Hörfunkdirektor des Westdeutschen Rundfunks. Stephan Stuchlik arbeitete für die ARD unter anderem in Brüssel und ist seit 2005 Korrespondent in Moskau.

www.liberty-award.de

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen