Jobs zu vergeben: Schwäbische investiert in Journalismus, Daten und Entwicklung

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Jobs zu vergeben: Schwäbische investiert in Journalismus, Daten und Entwicklung
Jobs zu vergeben: Schwäbische investiert in Journalismus, Daten und Entwicklung (Foto: Schwäbisch Media)
Schwäbische Zeitung

„Schwäbisch Media“ investiert massiv in den Ausbau des digitalen Journalismus: Gesellschafter und Geschäftsführung haben zwölf neue Stellen für die Redaktion bewilligt, hinzu kommen weitere neue Stellen auf Verlagsseite. Um die ambitionierten Ziele insbesondere im Digitalen zu erreichen, sucht die Redaktion zum frühestmöglichen Zeitpunkt Digitalredakteure für verschiedene Standorte, einen Community Manager/Online-CvD und Entwickler. Außerdem gesucht: drei Springer, die Vakanzen in den Außenredaktionen auffangen.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass unser Journalismus stark genug ist, um eine gute Zukunft zu haben“, sagt Geschäftsführer Dr. Kurt Sabathil. Die Redaktionen hätten in den vergangenen Jahren ein hohes Maß an Innovationskraft gezeigt. Nun sei es an der Zeit, die Rahmenbedingungen den neuen und stetig steigenden Anforderungen entsprechend anzugleichen. „Das Invest ins Kerngeschäft ist ein deutliches Bekenntnis der Gesellschafter zu unserem Journalismus“, so Dr. Sabathil.

Chefredakteur Dr. Hendrik Groth sieht das als Bestätigung „insbesondere für das große Engagement, mit dem unsere Journalisten Tag für Tag für die Menschen aus dem Süden arbeiten.“ Bislang arbeiten sieben Digitalredakteure, ein Mediengestalter und ein Videoredakteur am zentralen Digitaldesk. Alle Redakteure der „Schwäbischen Zeitung“ publizieren seit Jahren für die verschiedenen Kanäle.  

Gesucht: Digitalredakteure
Gesucht: Digitalredakteure (Foto: Pixabay)

Sieben Digitalredakteure in der Fläche sollen künftig verstärkt multimediale Inhalte für die digitalen Kanäle beisteuern. „Wir haben uns vor langer Zeit vom Wettrennen um Reichweite verabschiedet. Der Fokus liegt bei diesen Beiträgen auf Qualität“, sagt Yannick Dillinger, stellvertretender Chefredakteur und Leiter Digitales bei der „Schwäbischen“. Ziel sei es, die Nutzungsintensität der Abonnenten zu erhöhen und neue Zielgruppen für das Abomodell zu begeistern.

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„Mich freut besonders auch, dass wir mit den drei Springern längere Ausfälle in Lokalredaktionen ausgleichen können“, sagt Andreas Müller, stellvertretender Chefredakteur mit Schwerpunkt Lokales. Vor Ort gebe es durch Krankheiten oder Elternzeiten immer wieder Zeiten, in denen Not am Mann sei.  

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Gesucht: Community Manager
Gesucht: Community Manager (Foto: Gesucht: Digitalredakteure)

Der Community Manager/Online-CvD soll vom Newsdesk aus die Themenhoheit haben, die Ausspielung auf relevanten Kanälen steuern sowie die Leserschaft aktivieren und einbinden. Newsroom Developer am Desk haben die Aufgabe, die agile Weiterentwicklung des digitalen Journalismus zu gewährleisten. „Wir möchten weiterhin viel experimentieren. Nur wenn wir unsere Angebote agil voranbringen, können wir schnell genug auf sich ständig ändernde Anforderungen reagieren“, erklärt Dillinger.

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Gesucht: Entwickler
Gesucht: Entwickler (Foto: Pixabay)

Da dies nur im Schulterschluss mit den Bereichen, Vertrieb, Marketing, Entwicklung, Daten- und Produktmanagement gelingen kann, investiert „Schwäbisch Media“ auch in diesen Bereichen einen erheblichen Betrag. So wird das Produktentwicklungsteam im Digitalbereich künftig von einem Head of Digital Products geführt und um Web-Entwickler und Web-Analysten/Audience Developer verstärkt. Zudem soll ein digitaler Vertriebsspezialist künftig direkt mit am Newsdesk sitzen. „Der Schlüssel für den Erfolg liegt in der Schaffung der richtigen Ressourcen und in der engen abteilungsübergreifenden und interdisziplinären Zusammenarbeit“, sagt Jan Halpape, Geschäftsführer von Schwäbisch Media Digital.

Gesucht: Datenexperten
Gesucht: Datenexperten (Foto: Pixabay)

Des Weiteren wird der Bereich Datenmanagement um fünf Stellen - Data Analysts, Data Governance Manager und Projektmanager - ausgebaut. „Das Fundament erfolgreicher Digitalprodukte ist ihre Datengetriebenheit. Hierfür brauchen wir die entsprechende Datenbasis und aussagekräftige Analysen, die unser Handeln leiten“ so Dr. Steffen Ehrmann, Chief Data Officer von „Schwäbisch Media“.

„Neben dem Fokus auf unser Kerngeschäft Zeitung entwickeln wir uns insgesamt weiter zu einem datengesteuerten Digitalunternehmen. Wir wollen stärkeres Wachstum bei digitalen Abonnements und den digitalen Werbeerlösen generieren, mit denen Rückgänge bei Print-Abos kompensiert werden. Die skandinavischen Medienhäuser haben bewiesen, dass sogar wieder steigende Gesamtauflagen Print und Digital möglich sind. Das muss auch der Anspruch der Verlage in Deutschland sein“, so Dr. Sabathil.

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