Jim Sheridan nimmt flüchtigen Mafiaboss ins Visier

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Deutsche Presse-Agentur

Der irische Regisseur Jim Sheridan, der mit „Mein linker Fuß“, „Im Namen des Vaters“ und „Der Boxer“ Themen aus seiner Heimat verfilmte, will jetzt die Geschichte eines flüchtigen Mafiabosses aus Boston auf die Leinwand bringen.

„Variety“ zufolge geht Sheridan dem Gangsterleben von Whitey Bulger nach, der seit den 90er Jahren auf der FBI-Liste der meistgesuchten Verbrecher steht. Sheridans Skript basiert auf der Buchvorlage von Reportern der Zeitung „Boston Globe“. Dem 1929 geborenen Sohn irischstämmiger Eltern wird mehrfacher Mord, Drogenhandel, Erpressung und Geldwäsche vorgeworfen.

Er führte eine Mafia-Gang an und war zugleich als Informant für die Bundespolizei FBI tätig. Als gegen ihn ermittelt wurde, tauchte er unter und setzte sich vor 14 Jahren vermutlich ins Ausland ab. Er wolle die Geschichte eines „korrupten Systems“ erzählen, sagte Sheridan dem Filmblatt. Die Produktion soll noch in diesem Jahr anlaufen.

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