Jennifer Hudson mit Preisen überhäuft

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Deutsche Presse-Agentur

Die 27-jährige Sängerin und Schauspielerin heimste in der Nacht auf Freitag bei einer Gala der Bürgerrechtsorganisation NAACP in Los Angeles drei Trophäen ein: Sie wurde zur besten Nachwuchskünstlerin gekürt und erhielt Auszeichnungen für das beste Album („Jennifer Hudson“) und die beste Zusammenarbeit mit einem anderen Künstler.

Drei Monate nach der Ermordung ihrer Mutter, ihres Bruders und ihres kleinen Neffen spendete das Publikum der Sängerin im Stehen lange und herzlich Applaus. „Bringt mich nicht wieder zum Weinen“, sagte Hudson in Anspielung auf die Tränen, die sie bei der Grammy-Verleihung am vergangenen Sonntag vergossen hatte.

US-Boxlegende Muhammad Ali (67) wurde für soziales und humanitäres Engagement mit dem renommierten Präsidenten-Preis geehrt. Für den einstigen Schwergewichtsboxer, der wegen seiner Parkinson-Krankheit von Zittern geschüttelt in einem Stuhl auf die Bühne geschoben wurde, sang Hudson ihren Song „The Impossible Dream“. Viele Zuschauer mussten sich die Tränen aus den Augen wischen.

Weitere Preise gingen unter anderem an Will Smith, Beyoncé, Sean „Diddy“ Combs und Jamie Foxx. Popstar Rihanna (20) nahm nach der Absage bei den Grammys auch an dieser Gala erneut nicht teil. Rihanna war am 7. Februar von ihrem Freund Chris Brown (19) bei einem privaten Streit zusammengeschlagen worden.

Die NAACP ist die älteste und größte Bürgerrechtsorganisation der USA. Sie wurde vor 100 Jahren gegründet und kämpft vor allem um die Gleichstellung von Farbigen. Ihre „Image Awards“ vergab sie dieses Jahr zum 40. Mal.

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