Jannik Schümann vertreibt Mutproben-Adventskalender

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Jannik Schümann
Jannik Schümann ist nichts peinlich. Fot: Arne Immanuel Bänsch (Foto: Arne Immanuel Bänsch / DPA)
Deutsche Presse-Agentur
Thomas Bremser

O du peinliche Weihnachtszeit: Der Schauspieler Jannik Schümann („Charité“) hat mit fünf Freunden zusammen den „Adventschallenger“ (zu deutsch: „Adventsherausforderer“) entworfen - eine Box mit 24 zum Teil äußerst peinlichen Aufgaben.

„Höre eine Stunde „Last Christmas““ oder: „Trage deine Hose einen Tag falsch herum“ sind dabei noch die harmlosesten Mutproben.

„Unser Freundeskreis spielt das Spiel seit Jahren im Advent. Auf jeder Party erzählen wir davon und die Idee kommt immer gut an. Wir müssen das jetzt einfach mit der Öffentlichkeit teilen“, sagte der 27-jährige Schümann der Deutschen Presse-Agentur. Der Kalender ist vor allem für Freunde gedacht. Es enthält neben den Aufgaben auch Zubehör, um einige der Mutproben zu erfüllen.

Und was ist Schümann selbst peinlich? „Einmal habe ich meinen Joker genommen, als ich mit dem Anzug in die Uni gehen sollte. Das hätte ich unfassbar peinlich gefunden, mit Anzug, Hemd und Krawatte in der Vorlesung neben den Berliner Hipstern zu sitzen.“

Am Set adaptiere er den „Adventschallenger“ hin und wieder. „Beim Dreh zu „Jugend ohne Gott“ habe ich Fahri Yardim eine Aufgabe gestellt. Er sollte nach den Proben Anna Maria Mühe sagen, er würde ihre Szene komplett anders spielen. Und das Gemeine: Man darf nicht auflösen, dass es sich dabei um eine Aufgabe handelt.“

Schümann und seine Freunde nehmen bis zum 15. November auf ihrer Homepage Bestellungen für ihren etwas anderen Adventskalender an. Bis zu sechs Boxen können Besteller für sich und den Freundeskreis kaufen, der Preis für ein Paket liegt zwischen 26 und 35 Euro.

Der Schauspieler verspricht dabei viele peinliche Momente in der Vorweihnachtszeit und jede Menge Spaß mit seinen Freunden. „Uns hat diese Zeit immer sehr zusammengeschweißt. Wir hoffen, dass wir das vermitteln können.“

Schümann, der in Berlin Anglistik und Medienwissenschaften studiert, ist ab der kommenden Woche in der Romanverfilmung „Dem Horizont so nah“ im Kino zu sehen und steht derzeit für den ProSieben-Drogenfilm „9 Tage wach“ vor der Kamera.

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