Internet-Generation sorgt für „Schatten-IT“ in Firmen

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Deutsche Presse-Agentur

Die wachsende Popularität von mobilen Internet- und Web 2.0-Anwendungen stellen die IT-Sicherheit in Unternehmen nach Einschätzung von Experten vor ganz neue Herausforderungen.

Junge internet-affine Mitarbeiter schleppten derzeit eine richtige „Schatten-IT“ in die Unternehmen, sagte Tönnies von Donop, Geschäftsführer bei Accenture am Dienstag zur Vorstellung einer neuen Studie. Der Anspruch vieler junger Leute, auch während der Arbeit nicht auf die modernen Kommunikationsmittel zu verzichten, berge hohe Sicherheitsrisiken. So könnten unter Umständen auch geschäftsinterne Informationen ungewollt über soziale Netzwerke oder Wikis nach außen gelangen.

Auf die Kommunikation über Instant Messaging oder soziale Netzwerke sowie die Nutzung von mobilen Internet-Geräten wie Smartphones oder Anwendungen aus dem Netz wollten die heute 14- bis 32-Jährigen auch während der Arbeit nicht mehr verzichten. Dadurch entstünden zwar neue positive Impulse für die Unternehmen. Etwa jeder zweite der jungen Mitarbeiter täte das allerdings ohne das Wissen seines Arbeitgebers, jeder fünfte berufstätige Befragte wisse nicht einmal, ob es bei seinem Arbeitgeber entsprechende Richtlinien zur Nutzung von Informationen aus Sozialen Netzwerken wie Facebook gebe. „Das wird ein Härtetest für die Unternehmen“, sagte Tönnies von Donop.

Die als „Millenials“ bezeichnete Altersgruppe sei den neuesten Techniken und Kommunikationsmitteln gegenüber heute deutlich aufgeschossener als die Unternehmen. „Früher gab es die neueste Technik am Arbeitsplatz. Heute laufen die meisten Firmen der Entwicklung hinterher.“ Auf diese Veränderung müssten die Firmen jedoch mit neuen IT-Sicherheitsstrategien reagieren, um keine zusätzlichen Sicherheitsrisiken einzugehen, sagt Tönnies von Donop. So müssten zum Beispiel auch die populären Smartphones beim firmeninternen Einsatz mit Sicherheits-Software bestückt werden, um einen „Wildwuchs“ zu vermeiden.

Die Beratungs-Agentur Accenture hat für ihre repräsentative Studie unter anderem 570 Personen in Deutschland zwischen 14 und 32 Jahren befragt, die den größten Teil ihrer Arbeit mit IT-gestützten Tätigkeiten verbringen.

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