Intel modernisiert trotz Flaute seine Werke

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Deutsche Presse-Agentur

Der weltgrößte Chiphersteller Intel bringt mitten in der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten seine US-Werke auf Vordermann. In den kommenden zwei Jahren sollten sieben Milliarden Dollar (rund 5,4 Mrd Euro) in die Modernisierung der Fabriken fließen.

Das gab Konzernchef Paul Otellini am Dienstag in Washington bekannt. Der US-Konzern will damit die Voraussetzungen schaffen für die Produktion von kleineren, schnelleren und stromsparenderen Chips.

„Wir investieren in Amerika, um Intel und unser Land an der Spitze der Innovation zu halten“, sagte Otellini. Die zu modernisierenden Werke liegen in Oregon, Arizona und New Mexico. Durch die Investitionen würden 7000 Arbeitsplätze gesichert. Insgesamt beschäftigt der Konzern 45 000 Menschen in den USA.

Intel leidet wie die gesamte Halbleiter-Branche massiv unter der Wirtschaftsflaute. Der Marktführer hatte im Januar einen Gewinneinbruch um 90 Prozent vermeldet und anschließend angekündigt, fünf Fabriken zu schließen sowie bis zu 6000 Mitarbeiter zu entlassen.

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