Infineon leidet unter Rezession und Qimonda

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Deutsche Presse-Agentur

Der Halbleiter-Konzern Infineon hat im ersten Geschäftsquartal schwer unter der Wirtschaftsflaute und der Insolvenz seiner Speicherchip-Tochter Qimonda gelitten. Der Umsatz brach in den drei Monaten Oktober bis Ende Dezember 2008 um 28 Prozent auf 830 Millionen Euro ein,.

Das teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Im Wesentlichen durch eine Rückstellung für mögliche Belastungen aus der Qimonda-Insolvenz lag der Verlust unterm Strich bei 404 Millionen Euro. Im Vorquartal hatten Qimonda-Lasten den Verlust allerdings nach angepassten Zahlen auf 884 Millionen Euro anschwellen lassen, operativ hatte Infineon jedoch 59 Millionen Euro verdient.

Konzernchef Peter Bauer geht für das gesamte Geschäftsjahr 2008/2009 (30. September) von einem Erlösrückgang von mindestens 15 Prozent sowie roten Zahlen aus.

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