Immer mehr von Charles Darwins Theorien überzeugt

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Deutsche Presse-Agentur

Die Lehre Charles Darwins vom Ursprung der Arten und der Entstehung des Menschen überzeugt einer Allensbach- Umfrage zufolge immer mehr Bundesbürger. 61 Prozent glauben, dass Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren haben.

1970 teilten nur 38 Prozent diese Auffassung. Das geht aus einer repräsentativen Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Danach zweifeln jedoch auch heute noch 18 Prozent an der Evolutionstheorie des Naturforschers, der in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden wäre. 1970 waren es 40 Prozent.

Die Meinungsforscher haben außerdem herausgefunden, dass sich Kirchenmitglieder mit dem naturwissenschaftlichen Blick auf die „Schöpfungsgeschichte“ weiterhin schwertun. Etwa ein Drittel der Katholiken glaubt demnach, dass der Mensch von Gott geschaffen wurde, wie es in der Bibel steht. Bei den Protestanten meinen dies 21 Prozent. Vertreter beider Konfessionen liegen damit über dem Durchschnittswert der Gesamtbevölkerung, die zu 20 Prozent an die biblische Schöpfungsgeschichte glaubt.

Das Institut befragte 1807 Bundesbürger ab 16 Jahren in der Zeit vom 1. bis zum 14. März 2009.

Internet: www.ifd-allensbach.de

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