Iggy Pop liebt Jazz und französische Literatur

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Deutsche Presse-Agentur

Iggy Pop, der „Godfather des Punk“, hat genug von Punkbands, die „wie Idioten schreckliche Musik aus ihren Gitarren herausprügeln“, berichtet der „NME“ in seiner Online-Ausgabe. Stattdessen hört der inzwischen 61-Jährige viel lieber Jazz.

Sein neues Album, das im Mai erscheint, sei deshalb stark von Jazz und Blues à la Louis Armstrong beeinflusst. Eine weitere Quelle der Inspiration des Stooges-Sänger war außerdem das Buch „Die Möglichkeit einer Insel“ des französischen Schriftstellers Michel Houellebecq: „Ich habe das Buch mit intensiver Freude gelesen, und in meinem Kopf habe ich die Musik geschaffen, die ich beim Lesen des Buches in meiner Seele hörte.“

Außerdem ist auf dem „Préliminaires“ betitelten Album die logische Schlussfolgerung des 1969er-Stooges-Hits „I Wanna Be Your Dog“ zu hören. In dem Song „King Of The Dogs“ geht es laut Iggy Pop darum, „wie cool es ist, ein Hund zu sein und dass es das menschliche Leben um Längen übertrifft“.

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