„Hubble“ blickt tief in ungewöhnliche Spiralgalaxie

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Deutsche Presse-Agentur

Mit dem „Hubble“-Weltraumteleskop haben Astronomen einen detaillierten Blick in eine ungewöhnliche Galaxie geworfen.

Die rund 320 Millionen Lichtjahre entfernte Sterneninsel NGC 4921 im Sternbild Haar der Berenike (Coma Berenices) ist eine der wenigen Spiralgalaxien im sogenannten Coma-Haufen, teilte das europäische „Hubble“-Zentrum am Donnerstag in Garching bei München mit. Anders als bei gewöhnlichen Spiralgalaxien entstehen in ihren Spiralarmen kaum neue Sterne. Stattdessen ist sie von einem Ring filigraner Staubwirbel umgeben.

Auf dem „Hubble“-Foto lässt sich nicht nur die blasse Spiralstruktur im Detail untersuchen, es zeigen sich im Hintergrund auch tausende weiter entfernte Galaxien aller Formen, Farben und Größen, deren Licht zum Teil aus dem frühen Universum zu uns leuchtet. Für das Bild hatten Astronomen um Kem Cook vom Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien 80 verschiedene Aufnahmen mit einer Gesamtbelichtungszeit von 27 Stunden kombiniert.

Internet: www.spacetelescope.org

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