„Hilde“ war für Makatsch eine echte Herausforderung

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Deutsche Presse-Agentur

Schauspielerin Heike Makatsch hat ihre Rolle als Hildegard Knef als echte Herausforderung empfunden.

„Es war mir von Anfang an klar, dass ich mich damit weit aus dem Fenster wage“, sagte Makatsch am Donnerstagabend nach einer ersten Aufführung von „Hilde“ bei der 59. Berlinale. „Aber das mache ich ganz gern.“ Makatsch spielt in der mit Spannung erwarteten Filmbiografie den deutschen Nachkriegsstar Hildegard Knef (1925-2002). Der Film von Regisseur Kai Wessel („Die Flucht“) erzählt von den Höhen und Tiefen der Theater- und Filmschauspielerin („Die Mörder sind unter uns“, „Die Sünderin“), Chansonsängerin („Für mich soll's rote Rosen regnen“) und Schriftstellerin („Der geschenkte Gaul“).

„Ich habe Hildegard Knef nie kennengelernt“, sagte Makatsch. Vor allem aber Knefs Lieder, ihre Stimme und die Texte, seien ein „Schlüssel zu ihrer Seele“, sagte Makatsch. „Ich habe jetzt das Gefühl, dass mich mit ihr eine Freundschaft verbindet.“ Makatsch singt im Film alle Knef-Lieder selbst. „Ich habe ein Jahr lang Gesangsunterricht genommen“, erzählte Makatsch, die im Film der echten Knef zum Verwechseln ähnlich sieht.

„Hilde“ feiert am Freitagabend in der Reihe Berlinale Special seine offizielle Weltpremiere. Die Sektion zeigt außergewöhnliche Neuproduktionen und aktuelle Werke zeitgenössischer Filmemacher, deren Arbeit die Berlinale besonders ehren und präsentieren möchte. )

www.berlinale.de

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