Hardy Krüger: „Forsthaus Falkenau“ ist reifer

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Hardy Krüger jr. wird wieder als "Jungförster Leitner" durch das Gehölz am "Forsthaus Falkenau" streifen.
Deutsche Presse-Agentur

Auch in den kommenden Monaten wird Hardy Krüger jr. wieder als „Jungförster Leitner“ durch das Gehölz am „Forsthaus Falkenau“ streifen. Vergleiche mit Heimatfilmen oder Schnulzen, wie sie den ersten Staffeln des ZDF-Dauerbrenners und Quotenhits nachgesagt werden, weist der 41-Jährige aber von sich.

„Die Serie ist ernster und reifer geworden, sie ist ein Sprachrohr für all diejenigen, die sich um die Natur und die Tierwelt sorgen“, sagte Krüger in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Offenburg. „Und wir zeigen dabei eine schöne, wenngleich nicht perfekte Welt, die bedroht ist.“ Ab kommendem Samstag (8. Januar/19.25 Uhr) schaut Krüger in der insgesamt 21. „Forsthaus“-Staffel nach dem Rechten im Wald.

Er habe das „Forsthaus“ bei seinem Einstieg im Jahr 2006 mit Absicht als eine Plattform mit entworfen, in der auch existierende Probleme der Natur angesprochen werden. Themen wie Monokulturen, Insektenplagen, neue Energien oder die Zerstörung des Waldes seien keine fiktiven Geschichten mehr. „Wir haben da eine ganz klare Haltung“, zeigte sich Krüger überzeugt. Es wäre töricht, die Möglichkeit der Wissensvermittlung und der Aufklärung angesichts von wöchentlich mehreren Millionen Zuschauern nicht zu nutzen, so Krüger.

Ein Ende seines Engagement als Förster sieht er zunächst nicht. „So lange es spannend bleibt und so lange die Zuschauer uns haben wollen — und wir haben derzeit hervorragende Quoten — mache ich auch weiter“, sagte der Schauspieler.

In der neuen Staffel streift Krüger in 14 weiteren Folgen durch den Küblacher Forst, um sich für den Schutz der heimischen Natur und Tierwelt einzusetzen. Beruflich und im Privaten hat seine Familie dabei wieder Höhen und Tiefen zu meistern: Nach der Trennung von seiner Frau muss Leitner alias Krüger sein Leben neu ordnen. Der Alltag gewinnt wieder an Farbe, als die Schwestern Marie Stadler (Gisa Zach) und Daniela Königstein (Maxi Warwel) nach Küblach ziehen. Und dann stehen auch noch seine Kinder nach dem Tod ihrer Mutter vor der Tür und Leitner ist allein erziehender Vater.

Das ist nicht alles: Der Waldhüter erfährt auch noch, dass seine Forstdienststelle geschlossen werden soll. Ein Schreibtischjob? Undenkbar für den Förster — und für Krüger. „Um Himmels Willen, bloß nicht“, meint der Schauspieler. „Das wäre nichts für mich.“

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