Handyzulieferer Balda 2008 tiefer in Verlustzone

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Deutsche Presse-Agentur

Der angeschlagene Handyzulieferer Balda ist 2008 noch tiefer in die Verlustzone gerutscht, strebt aber für dieses Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis an. Der Fehlbetrag stieg bei den fortgeführten Geschäftsbereichen auf minus 14,2 Millionen Euro (2007: minus 2,8 Mio.).

Das teilte Vorstandschef Dirk Eichelberger am Mittwoch in Bad Oeynhausen mit. Die Balda AG begründete die Verluste mit hohen Abschreibungen. Der Umsatz in den fortgeführten Bereichen stieg um 11,2 Prozent auf 238 Millionen Euro.

Der vor knapp einem Jahr angekündigte Verkauf der Medizintechnik-Sparte könnte derweil platzen: Ein Käufer ist laut Eichelberger noch immer nicht gefunden.

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