Gutachten: Zu Unrecht Inhaftierter hat Feuer selbst gelegt

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Deutsche Presse-Agentur

Der wegen einer Verwechslung inhaftierte und nach einem Zellenbrand in Kleve gestorbene Syrer hat das Feuer einem Gutachten zufolge selbst gelegt. Demnach gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandstiftung „vermutlich mit suizidaler Absicht“ aus. Unklar ist, ob frühere Hilfe möglich gewesen wäre. Der Syrer hatte wegen einer Verwechslung mit einem namensgleichen Dieb mehr als zwei Monate zu Unrecht im Gefängnis gesessen. Tatsächlich warfen ihm aber mehrere Frauen sexuelle Belästigung und Nachstellungen vor.

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