„Griechische Gefahr“ - Frauenmorde im Ferienidyll

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Deutsche Presse-Agentur

Mit ihrem Kommissar Nick Zakos gelingt Stella Bettermann ein eleganter Brückenschlag zwischen Bayern und Griechenland. Zakos hat griechische Wurzeln, ist aber in München aufgewachsen. Die Heimat seines Vaters ist ihm fremd und vertraut zugleich.

Von dieser Spannung lebt Bettermanns Krimireihe. In „Griechische Gefahr“ verschlägt es Zakos auf die Ferieninsel Hydra. Seine Kollegin und Ex-Freundin Fani hat ihn in einem komplizierten Fall zu Hilfe gerufen. Drei alleinstehende Frauen sind grausam auf ähnliche Art ermordet worden. Fani vermutet einen Serientäter hinter den Verbrechen. Aber ihre männlichen Kollegen wollen der jungen und sehr ehrgeizigen Ermittlerin nicht glauben.

Wird Nick ihre Theorie bestätigen? Bettermann liefert mit ihrem gut aufgebauten Roman solide Unterhaltungsliteratur, wobei ein zusätzlicher Spannungsfaktor in der ambivalenten Beziehung zwischen Nick und Fani besteht. Enttäuschend ist allerdings die durchaus vorhersehbare Auflösung der Geschichte.

- Stella Bettermann: Griechische Gefahr, Ullstein Verlag, Berlin, 240 Seiten, 10,00 Euro, ISBN 978-3-548-28910-6.

Griechische Gefahr

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