Grauen in der freiwilligen Isolation: „Offline“

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Deutsche Presse-Agentur

Abgeschnitten von der digitalen Welt, ohne Internet und Handy, so will eine kleine Reisegruppe ein paar Tage zur Erholung verbringen. Aber in Arno Strobels Thriller „Offline“ bleibt es nicht beim gekappten Internet.

Die Gruppe quartiert sich in einem abgelegenen Hotel in den Alpen ein, das wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten geschlossen ist. Die Gruppe schafft es gerade noch ins Hotel, als ein gewaltiger Schneesturm einsetzt, der sämtliche Verbindungen zur Außenwelt unterbricht.

Schon in der ersten Nacht beginnt das Grauen. Einer der Besucher wird auf das Grausamste verstümmelt und bleibt unfähig, Hinweise auf den Täter zu geben. Sofort beginnen die Besucher einander zu verdächtigen. Aber auch die beiden eigenartigen Hausmeister geraten in Verdacht. Oder hat sich in dem unübersichtlichen Hotelgebäude jemand versteckt, von dem niemand weiß?

Strobel erzählt die Geschichte aus wechselnden Blickwinkeln mehrerer Figuren, die alle nicht wissen, was geschieht und zwischen Angst und Spekulationen hin- und hergerissen sind. „Offline“ bietet überraschende Wendungen und kontinuierliche Spannung.

- Arno Strobel: Offline. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/Main, 364 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-596-70394-4.

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