Gerst dokumentiert Dürre in Deutschland mit Fotos aus dem All

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Digitalredakteurin

Rund 400 Kilometer hoch über der Erde kreist die ISS. Astronaut Alexander Gerst hat erstmals seit er auf der Raumstation ist, die Gelegenheit gehabt, seine Heimat bei Tag zu fotografieren - und die Folgen der Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen sind auf den Bildern deutlich zu erkennen. 

„Konnte eben die ersten Bilder von Mitteleuropa und Deutschland bei Tag machen, nach mehreren Wochen von Nacht-Überflügen. Schockierender Anblick. Alles vertrocknet und braun, was eigentlich grün sein sollte“ - so fasst Alexander Gerst seinen Eindruck zusammen. 

Seine Bilder und die begleitenden Worte finden viel Zuspruch bei seinen Followern. „Danke für die Bilder, wenn man das Ganze sieht ist es noch dramatischer als hier unten nur auf braunen Wiesen und zwischen vertrocknenden, Laub abwerfenden Bäumen zu“, schreibt eine Nutzerin. Ein anderer kommentiert: „Inzwischen sprechen renomierte Wissenschaftler von einer bevorstehenden 'Hitzezeit', ähnlich wie eine Eiszeit, aber eben nur mit Hitze. Wenn renomierte Wissenschaftler also schon davon sprechen, was wird uns da vorgehalten? Wenn nicht jetzt, wann sollen wir sonst anfangen uns zu ändern?“

 „Ihr auf der ISS seit doch eine international zusammengewürfelte Mannschaft. Wie diskutiert ihr darüber, was ihr an dramatischen Veränderungen momentan auf der Erde seht?“, fragt ein weiterer. 

Die Hitze über Deutschland bleibt vorerst, erst am Wochenende soll es etwa kühler werden.

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