Geniale Täuschungen - Leandro Erlich in Madrid

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Deutsche Presse-Agentur

Leandro Erlich arbeitet gerne mit architektonischen Elementen wie Fenstern, Treppen oder Aufzügen. Der argentinische Künstler stellt diese Gegenstände jedoch infrage, indem er seine Werke mit optischen Täuschungen versieht.

Im Madrider Königin-Sofía-Museum zeigt der 35-Jährige bis zum 23. Februar bei seiner ersten Einzelausstellung in Spanien „La Torre“ (Der Turm), eines seiner anspruchvollsten Werke. Dabei handelt es sich um ein Bauwerk, das wie ein Wohnblock mit Fluren und Fenstern aussieht. Mithilfe von Spiegeln werden dem Betrachter ständig neue Blickwinkel eröffnet. Der Künstler will mit der Manipulation von Räumen anzeigen, dass es neben der objektiven Wirklichkeit auch andere Realitäten gibt.

www.museoreinasofia.es

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